Sicherheitsgespräch bei der Polizeiinspektion Rosenheim 2026

Die Polizeiinspektion Rosenheim blickt auf eine insgesamt positive Sicherheitslage im Jahr 2025 zurück. Am 25.06.2026 fand das jährliche Sicherheitsgespräch bei der Polizeiinspektion Rosenheim statt. Der stellvertretende Inspektionsleiter Robert Maurer präsentierte den gemeinsamen Sicherheitsbericht für das Jahr 2025 für die Gemeinden, Prutting, Riedering, Schechen, Söchtenau, Stephanskirchen und Vogtareuth. Insgesamt blickt die Polizeiinspektion für alle Gemeinden auf eine durchweg positive Sicherheitslage.

 

Die Erläuterung der Situation für die Gemeinde Stephanskirchen ergab folgendes Bild:

Mit insgesamt 1.216 Polizeieinsätzen kommt man hier auf einen Schnitt von 3,33 Einsätzen pro Tag, was einen leichten Rückgang bedeutet (2024 lag der Schnitt bei 3,45). Auch die Zahl der registrierten Straftaten ist mit 229 Fällen erneut gesunken (2024: 246 Fälle, 2023: 268 Fälle). Gleichzeitig sank jedoch die Aufklärungsquote auf 62 %. Gestiegen ist dagegen die Zahl der Diebstahlsdelikte (70 Fälle), wobei hier die Aufklärungsquote mit 37,1 % gegenüber dem Vorjahr verbessert werden

 

Erfreulich ist, dass entgegen dem allgemeinen Trend die Verstöße im Bereich der Rauschgiftkriminalität erneut sehr gering waren (10 Fälle, Vorjahr: 13 Fälle) und hier die Aufklärungsquote 90 % betrug. Delikte im öffentlichen Raum oder in öffentlichen Verkehrsmitteln („Straßenkriminalität“) schlugen mit insgesamt 25 Straftaten zu Buche, was einer Minderung gegenüber dem Vorjahr von 8,2 % entspricht.

 

Im Bereich Cybercrime konnte für den Gemeindebereich Stephanskirchen im Jahr 2025 nur 1 Fall festgestellt und auch aufgeklärt werden – im Jahr 2024 waren es noch 6 Fälle.

 

Der stellvertretende Inspektionsleiter Robert Maurer wies auch in diesem Jahr darauf hin, dass trotz ständiger Aufklärungskampagnen und offensiver Pressearbeit immer noch viele, insbesondere ältere Menschen auf Trickbetrüger hereinfallen und es zu Geldübergaben im Rahmen eines sogenannten „Callcenter-Betrugs“ kommt. Da die Professionalisierung der Täter steigt und mithilfe von IT-Wissen größere Reichweite erzielt wird, registriert die Rosenheimer Polizeiinspektion in diesem Bereich seit längerer Zeit insgesamt steigende Fallzahlen.

 

Die Gemeindeverwaltung Stephanskirchen bedankte sich bei der Polizeiinspektion Rosenheim ausdrücklich für die stets hervorragende Zusammenarbeit in allen Bereichen, insbesondere bei der Planung und sicherheitsrechtlichen Beurteilung von Veranstaltungen.

 

Der Bericht zu den verkehrsrechtlichen Zahlen des Jahres 2025 erfolgt in der nächsten Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses.

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