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Aus dem Haupt- und Finanzausschuss
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Beschaffung von Lehrerdienstgeräten Aus der Förderung SchulMobE, die vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus den Kommunen zur Verfügung gestellt wird, wurden im Dezember 2025 insgesamt 31.500 € für die Beschaffung von schulischen Leihgeräten (mobile Endgeräte) für Schülerinnen und Schüler abgerufen (vgl. Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses vom 11.12.2025). Für die Anschaffung weiterer Endgeräte können bis Dezember 2026 noch einmal 36.000 € abgerufen werden. Beim ersten Mittelabruf wurde der Empfehlung der Kommunalen Spitzenverbände gefolgt, von einer Verwendung der Mittel für Lehrerdienstgeräte Abstand zu nehmen. Diese Empfehlung wurde inzwischen zurückgenommen, sodass der Bedarf an Endgeräten für Lehrer ebenfalls über SchulMobE finanziert werden kann. Da der Bedarf bei den Schülerinnen und Schülern derzeit gesichert ist, können nun die verbleibenden Mittel für Lehrerdienstgeräte eingesetzt werden. Nach Rücksprache mit der Schulleiterin der Grundschule Schloßberg, Frau Ascher, sowie dem Schulleiter der OPS, Herrn Burggraf, wurde folgender Bedarf an Lehrerdienstgeräten ermittelt:
Übernahme der Mittagsbetreuungskosten für Flüchtlingskinder aus Spendenmitteln; aktueller Sachstand Seit September 2016 werden die Mittagsbetreuungskosten für Flüchtlingskinder in unterschiedlichem Umfang bezuschusst. Nach einer anfänglichen Komplettübernahme der Kosten durch die Gemeinde insbesondere aus Mitteln einer Erbschaft („Polak-Erbe“) wurde die Bezuschussung ab September 2020 auf die Hälfte der individuellen Kosten pro Kind reduziert. Eine Finanzierung konnte dabei aus unterschiedlichen Spendenmitteln erfolgen, die jedoch nun nahezu aufgebraucht sind. Ab dem Schuljahr 2026/2027 werden daher pro Kind – unabhängig von der jeweiligen Buchungszeit – pauschal noch monatlich 25,00 € für die Mittagsbetreuung aus Spendenmitteln bezuschusst. Derzeit erhalten fünf Familien für insgesamt neun Kinder diesen Unterstützungsbetrag, so dass die Ausgaben voraussichtlich 2.700 € für das laufende Schuljahr betragen werden (Schuljahr 2025/2026: 4.850 €). Mit der Reduzierung der Zuzahlung soll eine Unterstützung auch in den nächsten Jahren für möglichst viele Kinder gewährleistet werden können. Dank der großzügigen Spende einer Einzelperson sind im Moment Mittel vorhanden, die diese Vorgehensweise der Pauschal-Bezuschussung zumindest für die nächsten drei Jahre sicherstellen.
Jugendtreff BOX; Vorstellung und Bericht der neuen Mitarbeiterin Nach dem Weggang von Frau Charlotte Jablowsky wurde der Jugendtreff „Die Box“ übergangsweise von Herrn Alexander Stieglitz als Honorarkraft mit eingeschränkten Öffnungszeiten weitergeführt. Mitte April 2026 übernahm dann Frau Sophia Heitl als sozialpädagogische Fachkraft mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 25 Stunden die Leitung des Jugendtreffs. Seit Mai 2026 hat der Jugendtreff wieder an drei Nachmittagen sowie zu Sonderzeiten, zum Beispiel in den Ferien, geöffnet. Es finden Aktionen und Veranstaltungen statt und die Jugendlichen werden zu Selbstbeteiligung und Mitgestaltung eingeladen. Durch die Wiederbelebung der BOX kommen regelmäßig zahlreiche Jugendliche zu den offenen Angeboten. Neben den Stammbesucherinnen und -besuchern gibt es auch immer wieder neu Interessierte. Frau Heitl stellte sich den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses in der Sitzung vor und berichtete zusammen mit dem zuständigen Bereichsleiter der Diakonie, Herrn Christian Bauer, über ihre Arbeit im offenen Jugendtreff. Anhand einer Power-Point-Präsentation erläuterten sie Details zu regelmäßigen und besonderen Veranstaltungen sowie zu Besuchszahlen und zur Akzeptanz des Angebots seitens der Jugendlichen und standen dem Gremium für Fragen zur Verfügung.
Jugendtreff BOX; Genehmigung des Haushaltsplanes 2027 Beschluss: 10 : 0. Dem vorgelegten Haushalt 2027 der Diakonie Rosenheim e.V. für die Jugendarbeit im Jugendtreff „Die Box“ wurde zugestimmt.
Bericht des Jugendbeauftragten Nachdem die Stelle leider einige Zeit unbesetzt war, wurde Herr Alexander Stieglitz in der Gemeinderatssitzung am 25.11.2025 erstmals zum ehrenamtlichen Jugendbeauftragten der Gemeinde Stephanskirchen gewählt. Da die Amtszeit der Beauftragten laut derzeitiger Geschäftsordnung 3 Monate nach der Kommunalwahl endet, wurde Herr Stieglitz in der Gemeinderatssitzung am 28.07.2026 für die Amtsperiode 2026-2032 erneut zum Jugendbeauftragten bestellt und ist für die Gemeinde somit in dieser Funktion weiterhin ehrenamtlich tätig. Mit dem Jahresbericht stellte Herr Stieglitz die Arbeit in seinem Aufgabenbereich vor und stand für Fragen aus dem Gremium zur Verfügung. |














