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Gemeinde Stephanskirchen  |  E-Mail: poststelle@stephanskirchen.de  |  Online: http://www.stephanskirchen.de

Nähere Informationen zu diesem Artikel erhalten Sie im Rathaus von Herrn Neugebauer

Anerkennung der Bauentwürfe der Straßen- und Kanalbaumaßnahmen in Haidholzen

Straßenausbau 1

In der Gemeinderatssitzung am 24.09.2015 wurde die Vorplanung des Büros Strasser u. Partner, Traunstein, für o.g. Straßenausbau anerkannt. Für die weitere Planung einschließlich Kanal- und Wasserleitungsbau bis zum Bauentwurf wurde das Büro Rappl, Flintsbach, beauftragt. Durch die Untersuchung der bestehenden Kanäle wurde festgestellt, dass der nördlich der Haidenholzstraße im Privatgrund verlaufende alte Betonkanal sowie die Hausanschlüsse starke Schäden aufweisen. Vom Büro Rappl wurde deshalb vorgeschlagen, diesen Kanal zu erneuern und in den öffentlichen Straßenraum mit einer Dimension von DN 400/PP neu zu verlegen. Die Hausanschlüsse sind entsprechend der Satzung anzupassen und die Kontrollschächte neu zu erstellen. Der für die Straßenentwässerung sowieso notwendige Kanal würde damit entfallen. Die Gesamtbaukosten betragen hierfür ca. 89.000 € (brutto). Bei der Vorstellung der Planung für den neuen Stauraumkanal in der Hubertusstraße durch das Büro Rappl wurden einige verbesserte Vorschläge zur Ausführung aufgezeigt. Durch den Bau eines Verteilerschachtes in der Sudetenland-str. / Hubertusstr. mit Notüberlauf über eine eingebaute Schwelle und gedrosseltem Abfluss in Richtung Hermann-Löns-Straße kann der neue Kanal auf gesamter Länge um einen Meter angehoben werden. Dadurch entstehen geringere Kosten beim Rohrgrabenaushub und der Wiederverfüllung. Außerdem kann auf einen aufwändigen Spundwandverbau verzichtet werden. Allerdings ist der Einbau des Verteilerschachtes sehr kostenintensiv, dem gegenüber stehen aber die vorgenannten Einsparungen, so dass sich insgesamt die bereits veranschlagte Bausumme in Höhe von ca. 198.000,- € (brutto) voraussichtlich nicht ändern wird. Der Vorteil des Einbaus eines Verteilerschachtes liegt hauptsächlich darin, dass er es bei Starkregenereignissen ermöglicht, das vor- und nachgeschaltete bereits bestehende Netz effektiver zu nutzen. Aufgrund der neuen Kanalführung in der Hubertusstraße ist es möglich, das die Grundstücke (Hubertusstr. 14 und 16) an den neuen Kanal anzuschließen und den rückwärtig in den Privatgrundstücken verlaufenden Kanal aufzulassen.

 

Desweiteren ist in der Haidenholzstraße die Wasserleitung von der Schlesierstraße bis zum Unterflurhydrant (bei Haus Nr. 33) auf einer Länge von 105 m neu zu bauen. Die Leitungsverbindung ist zur Netzverstärkung notwendig. Die bisherige Verbindung läuft über die Webereisiedlung auf Privatgrund und ist unterdimensioniert. Veranschlagte Kosten ca. 45.000 € (Netto). Nachdem in der Gemeinderatssitzung am 24.09.2015 beschlossen wurde, die Anlegung von Behindertenparkplätzen zu prüfen, wurde von der Verwaltung beim Kath. Siedlungswerk nachgefragt, ob auf einem Grundstück, unmittelbar südlich des Edeka-Marktes die Anlegung von 1-2 Behindertenparkplätzen möglich sei. Vom Kath. Siedlungswerk wurde dies letztendlich abgelehnt, weil dadurch in die erst kürzlich neu angelegte Terrasse mit Rasenfläche zu sehr eingegriffen würde. Ferner wurde geprüft, ob im öffentlichen Straßenraum die Beschilderung von Behindertenparkplätzen für Fahrzeuge mit Heckausstieg möglich ist. Dies ist nur dort möglich, wo hinter dem Stellplatz ausreichend Platz vorhanden ist. Vom Büro Rappl wurden nunmehr 3 Behindertenparkplätze vorgeschlagen, nämlich im nördlichen Bereich auf Höhe Webereisiedlung, vor der Fahrschule und im südlichen Bereich gegenüber der Einfahrt Bäckerei Bauer. Was die Stellplätze entlang der Schönblick-, Hubertus- und Haidenholzstraße betrifft, soll bei der Oberflächengestaltung anstelle des bisher geplanten neuen Betonpflasters das alte gespaltene Granitgroßsteinpflaster wieder-verwertet und mit Rasenfuge eingebaut werden. Ein Beispiel hierfür sind die Stellplätze westlich des Rathauses an der Hoffeldstraße. Lediglich bei den drei Behindertenparkplätzen soll das Betonpflaster mit geschlossener Fuge, wie im Gehweg, eingebaut werden. Die Mehrkosten sind nicht nennenswert. Die Planung der Straßenbaumaßnahme erfolgte auf Grundlage der bereits anerkannten Vorplanung des Büros Strasser und Partner, Traunstein. Lediglich im Bereich eines Grundstücks (Hubertusstr. 14 und 16) wurde noch eine weitere Variante erstellt, nachdem der dortige Eigentümer mittlerweile erklärt hat, den nach der ursprünglichen Planung notwendigen Straßengrund nicht an die Gemeinde abzutreten. Dadurch würde ein Stellplatz in diesem Bereich wegfallen. Im Süden eines Grundstücks (Hubertusstr. 1 und 3 – Obb. Heimstätte) befindet sich eine Fichte, welche im Bebauungsplan als „zu erhaltend“ festgesetzt ist. Durch die geplante gradlinige Gehwegführung im Bereich der Einfahrt Bäckerei Bauer rückt der Gehweg relativ nah an diese Fichte. Es ist deshalb mit Schäden im Wurzelbereich zu rechnen, welche die Standsicherheit des Baumes beeinträchtigen könnten. Es wird deshalb vorgeschlagen, abweichend von den Festsetzungen des Bebauungsplanes, diesen Baum zu entfernen. Mit der Obb. Heimstätte wurde dies bereits besprochen. Diese wäre bereit den Baum zu entfernen und eine Ersatzpflanzung (einheimischer Laubbaum) vorzunehmen.

Die Straßenbeleuchtung wird bedarfsgerecht angepasst und ergänzt. Die Straßenbeleuchtung im Bereich Webereisiedlung kann abgebaut werden, da die Beleuchtung an der gegenüberliegenden Straßenseite ausreichend ist.

 

Mit dem Bauentwurf des Ingenieurbüros Rappl besteht Einverständnis, wobei im Bereich des Grundstücks Fl.Nr. 3914/165 die an den vorhandenen Grundstücksgrenzen orientierte Variante auszuführen ist. Sollte doch noch ein Grunderwerb möglich sein, besteht damit Einverständnis, dass die ursprüngliche Variante (1 zusätzlicher Stellplatz) zur Ausführung kommt. Abweichend von den Festsetzungen des Bebauungsplanes Nr. 63 „Haidholzen/Hubertusstraße - Schönblickstraße“ besteht mit der Entfernung der Fichte auf dem Grundstück Fl.Nr. 3944/2 Einverständnis, wenn eine Ersatzpflanzung (einheimischer Laubbaum) vorgenommen wird. Der bisher bestehende Honorarvertrag ist um die Kanalbaumaßnahmen in der Haidenholzstraße zu erweitern. Das Ing.- Büro ist mit den Leistungsphasen 5 – 7 zu beauftragen. Die Baumaßnahme ist gemäß VOB/A öffentlich auszuschreiben. Die Vergabe und damit der Beginn der Baumaßnahme ist für Ende April 2016 vorgesehen.

 

 

 

Straßenausbau 2

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