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Gemeinde Stephanskirchen  |  E-Mail: poststelle@stephanskirchen.de  |  Online: http://www.stephanskirchen.de

Nähere Informationen zu diesem Artikel erhalten Sie im Rathaus von Frau Gall

Giftiges Jakobskreuzkraut und Wasserkreuzkraut

Welche Gefahr geht davon aus:

 

Wasserkreuzkraut ist in der Regel weniger giftig, als das Jakobs-Kreuzkraut. Dennoch schaden die enthaltenen Pyrrolizidin-Alkaloide (PA) unseren Nutztieren. Das Gift wird im Körper nicht abgebaut, sondern in der Leber zu toxischen Stoffwechselproduktion umgebaut. Dieser Entgiftungsprozess schädigt die Leber. Durch wiederholte Futteraufnahme der Pflanze kommt es zu einer schleichenden Vergiftung und schließlich zur tödlichen Leberzirrhose. Besonders empfindlich gegenüber hohen Aufnahmemengen sind Pferde, gefolgt von Rindern. Schafe und Ziegen reagieren meist weniger empfindlich, sind aber grundsätzlich ebenfalls gefährdet. Auf der Weide können ältere Tiere die Giftpflanze aufgrund der enthaltenen Bitterstoffe ausselektieren. Im Heu oder der Silage bleibt die Giftigkeit erhalten, aber die Bitterstoffe werden abgebaut. Die Pflanzen werden mitgefressen.                                                                                                                                                               

 

(Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Rosenheim)

 

Welche Maßnahmen sollen ergriffen werden:

 

? Flächen dreimal jährlich mähen (jeweils Anfang Juli, August und Oktober)

? Ausstechen der Pflanze inkl. Wurzel (Entsorgung über die Restmülltonne) und anschließend die offene Stelle mit Nachsaat wieder schließen

 

 

JakobskreuzkrautWasserkreuzkraut

 

 

Jakobskreuzkraut (links) und Wasserkreuzkraut (rechts)

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