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Gemeinde Stephanskirchen  |  E-Mail: poststelle@stephanskirchen.de  |  Online: http://www.stephanskirchen.de

Nähere Informationen zu diesem Artikel erhalten Sie im Rathaus bei Herrn Kaiser

Weiterhin keine kommunale Verkehrsüberwachung

 

Ein weiterer Versuch die kommunale Verkehrsüberwachung in Stephanskirchen einzuführen scheiterte. Auf Antrag eines Gemeinderats wurde diesmal über den „ruhenden Verkehr“ debattiert. Fotos von Falschparkern im Gemeindebereich veranschaulichten den Gemeinderäten die derzeitige Verkehrssituation, auch von einigen Gemeinderäten ironisch „Paradies für Raser und Falschparker“ genannt.

 

 

 

 

 

 

„Auf den meisten Bildern die wir sahen sind Zulieferer zu sehen, welche unsere Gewerbebetreibenden mit Ware beliefern“ konterten einige Gemeinderäte. Bürgermeister Auer stellt jedoch auch klar, dass das eigentliche Fehlverhalten die falsche Zulieferung ist. Denn alle Zulieferer dürfen mit Warnblickanlage auf der Straße stehen bleiben wenn daneben eine Restfahrbahnbreite von mind. 3 m verbleibt. Die eigentliche Rechtswidrigkeit ist das stehen bleiben auf Fahrrad- und Fußwegen während der Warenzulieferung.

 

Doch nicht nur die Zulieferer behindern Fußgänger und Radfahrer, oftmals sind es die schnellen Einkäufe der Bürger „wo man mal eben kurz stehen bleibt…“.

 

Einige Räte befürchteten, dass durch Bußgelder der kommunalen Verkehrsüberwachung die straßenanliegenden Gewerbebetreibenden benachteiligt werden, weil die Bürger woanders hinfahren für ihren Einkauf. Andere wiederum sahen diesen Umstand als Vorteil für die Gewerbebetreibenden, da die Kundschaft durch die kurze Parkdauer immer wieder rotiert.

 

Auch der Vergleich mit anderen Gemeinden wurde vorgebracht. „Von 46 Landkreisgemeinden sind 22 Gemeinden Mitglied eines kommunalen Zweckverbandes für Verkehrssicherheit.“ so ein Gemeinderat.

 

Viele weitere Punkte wurden im Gemeinderat weit debattiert, doch zu einer Einigkeit kam es nicht. Somit sprachen sich die Gemeinderäte mit 7:12 Stimmen gegen die Überwachung des ruhenden Verkehrs aus.

 

Es ist zu überlegen ob sich auch Alternativen wie beispielsweise Handzettel oder die Appellation an die Bürger durch beispielsweise den Bürger Berthold einrichten lassen.

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