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Mensa an der Otfried-Preußler-Schule: Rat bewilligt Vorplanung

MENSA an der OPS

Die zunehmende Nachfrage nach schulischen Ganztagsangeboten macht eine Mensa im bestehenden Otfried-Preußler-Schulgebäude nötig.

 

„Gerade in den Stoßzeiten“, so berichteten Schulleiter Walter Abel und Konrektor Hans Peter Hofmeister in zahlreichen Vorgesprächen, „ist es mittlerweile kaum mehr möglich, die Essensausgabe für die Kinder in einem vernünftigen Rahmen abzuwickeln.“ Die Gemeinde gab daher frühzeitig eine detaillierte Planungsstudie in Auftrag. Ermittelt wurden dabei vier unterschiedliche Ausstattungsvarianten in verschiedenen Größen- und Kostenordnungen, die von einer Essensausgabe warm angelieferter Speisen bis zur umfangreichen Voll-Zubereitungsküche mit sämtlichen Gerätschaften reichte.

 

Im Verlaufe des langwierigen Entscheidungsprozesses machte es sich der Stephanskirchener Gemeinderat nicht leicht: Das Thema „Mensa an der O.P.S.“ wurde im Gremium in zwei Bauausschüssen, einer Ortsbesichtigung und schließlich in zwei Gemeinderatssitzungen behandelt und abgestimmt.

 

Derzeit gelangt das Mittagessen bereits warm an die Schule. Daran soll laut Schulleitung bis auf weiteres auch festgehalten werden. Am Ende der Beratungen wurde daher eine sogenannte „Ausgabeküche“ für warm angelieferte Speisen beschlossen, die bei Bedarf erweitert werden könnte.

 

Hinzu kommt die Umsetzung eines Essensbereiches mit 80 Sitzplätzen, die der aktuellen Situation ausreichend Rechnung tragen. Der Essbereich wird bereits jetzt lediglich über eine Schiebewand vom Nachbarraum abgetrennt und könnte bei weiter steigendem Bedarf ohne hohe Zusatzkosten um ca. 70 Sitzplätze erweitert werden.

 

Erfreulich ist dabei, dass die Speisenausgabe dann an einem einzigen zentralen Standort des Hauptschulgebäudes verwirklicht werden kann, in dem Schüler und Lehrer ihr Mittagsessen in angenehmer Atmosphäre zu sich nehmen können. Bislang erfolgte die Versorgung in verschiedenen Schulgebäude-Bereichen.

 

Das Projekt wird voraussichtlich mit ca. 100.000 Euro von der Regierung gefördert. Dies machte es dem Gemeinderat deutlich leichter, für die neue Mensa einen Eigenanteil von 170.000 Euro an Steuergeldern zu verantworten.

 

Es ist beabsichtigt, die Umbaumaßnahmen bereits 2013 zu verwirklichen, um den Schülern und Lehrkräften baldmöglichst eine angemessene Mittagsverpflegung zu ermöglichen.

 

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