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Gemeinde Stephanskirchen  |  E-Mail: poststelle@stephanskirchen.de  |  Online: http://www.stephanskirchen.de

Nähere Informationen zu diesem Artikel erhalten Sie im Rathaus bei Frau Gall

Führungen zum Thema "Jakobskreuzkraut und seine giftigen Geschwister"

Giftiges Jakobskreuzkraut

 

 

Kraut 1

 

Giftiges Wasserkreuzkraut

 

 

Kraut 2

 

 

 

 

 

 

Welche Gefahr geht davon aus:

 

Wasserkreuzkraut ist in der Regel weniger giftig als das Jakobs-Kreuzkraut. Dennoch schaden die enthaltenen Pyrrolizidin-Alkaloide (PA) unseren Nutztieren. Das Gift wird im Körper nicht abgebaut, sondern in der Leber zu toxischen Stoffwechselproduktion umgebaut. Dieser Entgiftungsprozess schädigt die Leber. Durch wiederholte Futteraufnahme der Pflanze kommt es zu einer schleichenden Vergiftung und schließlich zur tödlichen Leberzirrhose. Besonders empfindlich gegenüber hohen Aufnahmemengen sind Pferde, gefolgt von Rindern. Schafe und Ziegen reagieren meist weniger empfindlich, sind aber grundsätzlich ebenfalls gefährdet. Auf der Weide können ältere Tiere die Giftpflanze aufgrund der enthaltenen Bitterstoffe ausselektieren. Im Heu oder der Silage bleibt die Giftigkeit erhalten, aber die Bitterstoffe werden abgebaut. Die Pflanzen werden mitgefressen.                     

(Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Rosenheim)

 

Wollen Sie mehr dazu erfahren? Welche Maßnahmen können ergriffen werden?

 

Die Gemeinde Stephanskirchen bietet mit Unterstützung durch Naturschutzfachmann Herrn Kraus Gerhard zwei Führungen (beitragsfrei) über das Jakobskreuzkraut und seine giftigen Geschwistern an. Die Führungen finden am 04.07. sowie am 18.07. jeweils um 13.00 Uhr statt. Die Anmeldung erfolgt entweder bei Herrn Kraus unter der Telefonnummer 0157/74320045 oder meisterbockert@web.de oder bei der Gemeinde, Frau Gall, 08031/722348 oder 48@stephanskirchen.de.

 

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