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Gemeinde Stephanskirchen  |  E-Mail: poststelle@stephanskirchen.de  |  Online: http://www.stephanskirchen.de

Nähere Informationen zu diesem Artikel erhalten Sie im Rathaus von Herrn Lohse

Neues von der Wasserversorgung

Wasserbohrung

Maßnahmen Wasserwerk im Haushaltsjahr 2015

Die Wasserversorgung der Gemeinde Stephanskirchen ist mit 530.000 m³ Wasserverbrauch eine mittlere Wasserversorgung in Bayern. Komplett alle Arbeiten an der gemeindlichen Wasserversorgung mit 2.816 Wasserabnehmern werden vom Wassermeister und zwei Wasserwarten erledigt. Die Umstellung der Zählerablesung von Ableser auf Karte hat sich bewährt. 2.647 Zählerstände wurden abgegeben und 169 Wassernehmer wurden geschätzt. Im Jahr 2015 wurden durch die gemeindliche Wasserversorgung 16 Hausanschlußrohrbrüche und 9 Hauptleitungsrohrbrüche repariert. 11 Hausanschlüsse wurden saniert, 18 Neuanschlüsse wurden erstellt, 3 Anschlüsse wurden stillgelegt. Die Wasserversorgung der Gemeinde Stephanskirchen beinhaltet 90 Km Hauptleitung und 45 Km Hausanschlussleitung. Die Hausanschlüsse sind bis zum Wasserzähler im Eigentum der Gemeinde und werden auch durch die Wasserversorgung unterhalten. Im Wasserleitungsnetz befinden sich 788 Hauptschieber, 330 Hydranten, 6 Druckreduzierungsventile und 9 Entlüftungsventile. Der Gemeinderat nahm Kenntnis vom Bericht der Wasserversorgung.

 

Aufbau einer eigenen Wasserversorgung im Ödenwald

Im Zeitraum vom 02.06. – 18.08.2015 erfolgte der Langzeitpumpversuch. Hierzu wurde im westlichen Bereich des Ödenwalds ein Sickerschacht errichtet und am geplanten Brunnenstandort die Entnahmestelle eingerichtet. Es konnte festgestellt werden, dass der Grundwasserspiegel an allen Messstellen die gleichen Veränderungen zeigt. Durch die wöchentlichen Probenahme wurde die Wasserchemie während des gesamten Pumpversuchs kontrolliert und analysiert. Eine Veränderung konnte nicht festgestellt werden. Die Proben entsprachen alle der Trinkwasserverordnung. Im November 2015 erfolgte die historische Erkundung des ehemaligen Munitionsdepot durch die Ingenieurgruppe München mit dem Ergebnis, dass auf Grundlage der recherchierten Ergebnisse und der durchgeführten Gefährdungsabschätzung im Hinblick auf eine mögliche Grundwassergefährdung keine weiteren Untersuchungen erforderlich sind. Ende Februar 2016 erfolgten die vom Wasserwirtschaftsamt geforderten zusätzlichen Bohrungen bei der Deponie Haidham durch den Landkreis. Die Auswertungen der dort gewonnenen Messungen und Wasserproben liegen derzeit beim Ing.-Büro Crystal Geotechnik, Wasserburg. Parallel dazu erfolgte eine erste Kostenschätzung über den technischen Ausbau der Wassergewinnung und die Einbindung in das bestehende Wassernetz. Über die technische Realisierbarkeit sind noch weitere Gespräche zu führen. Nach Abschluss der Auswertungen der o. g. Landkreisbohrungen werden dem Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen die Ergebnisse präsentiert und die weitere Vorgehensweise bezüglich der Errichtung einer eigenen Wassergewinnung festgelegt. Darüber hinaus werden auch die betroffenen Anlieger zu einem weiteren Infoabend eingeladen.

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