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Gemeinde Stephanskirchen  |  E-Mail: poststelle@stephanskirchen.de  |  Online: http://www.stephanskirchen.de

Nähere Informationen zu diesem Artikel erhalten Sie im Rathaus von Frau Gilch

Heckenüberwuchs – und seine Folgen

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Anpflanzungen beleben und verschönern das Ortsbild und tragen zur Verbesserung der Lebensräume für Mensch und Tier bei. Dabei sollte aber daran gedacht werden, dass solche Bepflanzungen nicht in den öffentlichen Raum hineinwachsen, Bürgersteige schlecht passierbar machen oder Kreuzungen verdecken dürfen. Nachdem sich immer wieder Bürger über solchen Überwuchs beschweren, legt die Gemeinde jetzt ein verstärktes Augenmerk auf diesen Bereich.

 

Es ist darauf zu achten, dass ab der Grundstücksgrenze über Geh- und Radwegen ein sog. „Lichtraumprofil“ mit 2,50 m Höhe von Pflanzenbewuchs freigehalten wird. Über Fahrbahnen sind dies sogar 4,50 m. Regen oder Schnee drücken die Äste und Zweige nach unten, wodurch der Durchgang bzw. die Durchfahrt erschwert wird. Außerdem müssen Straßenlampen oder Verkehrszeichen, die durch Anpflanzungen aus dem Grundstück verdeckt oder überwachsen sind, freigeschnitten werden.

 

Vor allem bei Hecken sind regelmäßige und ausreichende Rückschnittmaßnahmen unerlässlich, um die Anpflanzung über Jahre hinweg auf Grundstücksgrenze zu halten und somit einen späteren Schnitt in den Bestand der Hecke zu vermeiden.

 

Im Rahmen der Wahrung der Verkehrssicherheitspflicht sieht sich die Gemeinde immer wieder veranlasst, zum Rückschnitt von Bäumen, Hecken und Sträuchern aufzufordern. Nach Art. 29 Abs. 2 des Bayer. Straßen- und Wegegesetzes haben Haus- und Grundstücksbesitzer die Verpflichtung, überhängende Anpflanzungen bis zur Grundstücksgrenze (meist identisch mit dem Gartenzaun) zurückzuschneiden.

 

Wir weisen darauf hin, dass bei einem Nichtbefolgen der o. g. Anordnungen die Gemeinde berechtigt ist, nach schriftlicher Ankündigung das Zurückschneiden auf Kosten des Grundstückseigentümers vorzunehmen. Bei besonderer Gefahrensituation kann die für die Verkehrssicherung verantwortliche Straßenbaubehörde auch sofort die Anpflanzungen bzw. Hindernisse ohne vorherige Aufforderung selbst beseitigen oder zurückschneiden. Die Kosten für das Ausführen sämtlicher Maßnahmen sind dann vom Grundstückseigentümer zu tragen.

 

Wir bitten die Grundstückseigentümer daher, ihre Anpflanzungen diesbezüglich zu kontrollieren und ggf. zurückzuschneiden oder zurückschneiden zu lassen, wenn die genannten Abmessungen unterschritten werden.

 

 

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