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Gemeinde Stephanskirchen  |  E-Mail: poststelle@stephanskirchen.de  |  Online: http://www.stephanskirchen.de

Nähere Informationen zu diesem Artikel erhalten Sie im Rathaus von Herrn Hausstätter

Entscheidung um den Astenacker

Die Unterzeichner eines Bürgerantrags sprachen sich unter anderem aufgrund der derzeitigen Flüchtlingssituation gegen eine baldige Bebauung des Astenackers aus. Sie verfolgten konkret zwei Ziele: Zum einen sollte der Bebauungsplan für den Astenacker für 5 Jahre zurückgestellt werden, zum anderen sollten dort keine weiteren Flüchtlingsunterkünfte errichtet werden.

Durch die bereits errichtete Asylunterkunft in diesem Wohngebiet und wegen der Notwendigkeit, anerkannte Flüchtlinge in Wohnungen unterzubringen, fürchten die Anwohner eine Ghettobildung trotz des dezentralen Unterbringungskonzepts der Gemeinde. „Dies zu vermeiden ist natürlich auch im Sinne der Gemeinde“, stellte Bürgermeister Auer in der Gemeinderatssitzung klar. Für das Grundstück sei hingegen vorgesehen, bezahlbaren Wohnraum für Gemeindebürger zu errichten. Eine Überprüfung ergab, dass eine Baugebietsausweisung im Rahmen eines Mischgebiets (mind. 30 % Gewerbenutzung) grundsätzlich möglich ist. Dazu erklärte Auer, dass aufgrund der hohen Nachfrage die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum primäres Ziel der Gemeinde sein sollte. Ebenso gäbe es aus dem gewerblichen Bereich bereits einige heimische Bewerber.

Entsprechend beschloss der Gemeinderat nach längerer Diskussion mit 13 zu 4 Stimmen die Erstellung eines Bebauungsplans am Astenacker. Große Zustimmung erfuhr der Bürgerantrag allerdings bezüglich weiterer Asylbewerberunterkünfte, da weitere Unterkünfte an diesem Standort einstimmig abgelehnt wurden.

 

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