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Gemeinde Stephanskirchen  |  E-Mail: poststelle@stephanskirchen.de  |  Online: http://www.stephanskirchen.de

Klimaschutz und Energiewende

Integriertes Klimaschutzkonzept in der Gemeinde Stephanskirchen

 

 

Stephanskirchen bringt die Energiewende aktiv voran. Im Rahmen eines integrierten Klimaschutzkonzepts sind alle Stephanskirchener Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich mit Engagement, Wissen und Tatkraft einzubringen.

 

Bereits in der Ratssitzung am 25.10.2011 wurde beschlossen, die bundespolitische Entscheidung zur Energiewende zu unterstützen und mittelfristig auf regenerative Energien umzustellen. Anfang Februar 2012 schließlich hat der Gemeinderat den Entschluss zur Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes getroffen.

 

Nach der Förderzusage durch das Bundesumweltministerium wurde die Bietergemeinschaft KlimaKom e.G und Green City Energy AG, beide aus München, mit der Konzepterstellung beauftragt. Der Bearbeitungszeitraum für die Erstellung liegt bei einem Jahr und endet am 31.08.2013.

 Green City Energie

KlimaKom 

 

 

 

Im Rahmen der Konzepterstellung finden mehrere Veranstaltungen statt. Der Zeitplan dafür sieht wie folgt aus:

 

  1. Sondierungs-Gespräche mit Klima-Werkstatt I: Mitte September 2012
  1. Steuerungsgruppe: Treffen am 24. Januar 2013
  2. Klima-Werkstatt II: Veranstaltung: 31. Januar 2013
  3. Klimaschutzkonferenz: Treffen am 02. März 2013
  4. Steuerungsgruppe: Treffen am 25. April 2013
  5. Vorstellung im Gemeinderat: voraussichtlich vor der Sommerpause

 

Die Pressemitteilungen und Dokumentationen stehen nach der jeweiligen Fertigstellung zum Download zur Verfügung (siehe unten)

 

 

Das integrierte Klimaschutzkonzept

Das Fundament für ein integriertes Handlungskonzept bilden energiefachliche Untersuchungen, eine Analyse des momentanen Energieverbrauchs und der Potentiale für Energieeinsparung, Effizienzsteigerung sowie der Ausbau erneuerbarer Energien. Eine Untersuchung der heutigen CO2-Emissionen und bestehender Minderungspotentiale ergänzen diese Entscheidungsgrundlage.

 

Für das integrierte Handlungskonzept werden folgende sechs klimarelevanten Handlungsfelder bearbeitet:

 

1. Energetische Sanierung im öffentlichen und privaten Bestand

2. Erneuerbare Energie: Sonne, Wind und Wasser

3. Erneuerbare Energien: Biomasse, oberflächennahe Geothermie und KWK

4. Unternehmen: Regionale Wirtschaft und regionale Produkte; Energieeinsparung, Effizienzsteigerung und erneuerbare Energien

5. Bewusstseinsbildung, Verbraucher- und Mobilitätsverhalten

6. Klimaschutzmanagement und Finanzierung

 

Strategische Planungsgrundlage bilden in jedem Handlungsfeld langfristige Ziele. Konkrete Projekte und Maßnahmen werden unter intensiver Beteiligung der Stephanskirchener Bevölkerung erarbeitet. Das integrierte Klimaschutzkonzept bezieht auch die Ergebnisse der Strukturanalyse mit ein.

 

 

Machen Sie mit!

Die Bürger vor Ort kennen die Rahmenbedingen und Chancen am besten. Für alle Themenbereiche benötigen wir ein ausgewogenes Team von Personen mit Sachkenntnis und innovativen Ideen, die sich im Rahmen der Klimaschutzkonferenz (Samstag, 02. März 2013) Gedanken über Möglichkeiten des Klimaschutzes aus der Sicht ihres Handlungsfeldes (z. B. Wirtschaft, Mobilität, erneuerbare Energien...) machen. Sie können so unmittelbaren Einfluss auf wichtige Projekte im Bereich Klimaschutz und die zukünftige Entwicklung der Gemeinde nehmen und dabei die politischen Entscheidungsträger beraten. Wir laden Sie daher zur Klimaschutzkonferenz am 2. März 2013 herzlich ein!

 

Als sogenannter „Tischteilnehmer“ besteht der Zeitbedarf lediglich in der Teilnahme an der Konferenz. - Ausgewählte Vertreter der Thementische werden jedoch evtl. zu zwei weiteren Besprechungen eingeladen.

 

Die Klimaschutzkonferenz wird von den Moderatoren dokumentiert, das Protokoll den Teilnehmern zugeleitet und öffentlich zugänglich gemacht. Aus den Ergebnissen werden ein strategischer Handlungsrahmen und konkrete Maßnahmen abgeleitet, die von den Beratern zusammengefasst werden und Basis für das Klimaschutzkonzept der Gemeinde sind. Die Vorschläge werden auf ihre Realisierbarkeit überprüft und weiter vertieft.

BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) 

Wichtige Elemente der Maßnahmensammlung bilden sog. „Leuchtturmprojekte“ und Sofortmaßnahmen. Die Sofortmaßnahmen sollen dabei möglichst schnell umsetzbar sein. Gemeinsam mit den Leuchtturmprojekten mit großer Hebelwirkung bilden sie die Grundlage für einen Aktionsplan für die nächsten drei Jahre, der als Beschlussvorlage dem Gemeinderat vorgelegt wird.

 

 

 

 

 

BMU KlimaschutzinitiativeDas diesem Bericht zugrundeliegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 03KS3108 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

 

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